Die Geschichte des Schuhs: von der Antike bis zum Barock
Ein kompakter Streifzug durch die Epochen und ihre typischen Schuhformen, als Orientierung für deine Auswahl.
Schuhe erzählen Geschichte. Wer versteht, wie sich Form und Machart über die Jahrhunderte verändert haben, trifft beim Kauf eine stimmigere Wahl. Dieser Überblick ordnet die wichtigsten Epochen ein.
Antike
In der römischen und griechischen Welt dominierten Sandalen und leichte Lederschuhe. Bekannt sind die Caligae der Legionäre, robuste Sandalenstiefel mit genagelter Sohle, sowie die einfacheren Carbatinae aus einem Stück Leder.
Mittelalter
Über viele Jahrhunderte prägten wendegenähte Schuhe das Bild: flexible Lederschuhe mit innenliegender Naht. Vom schlichten Bundschuh bis zum modischen Schnabelschuh des Spätmittelalters reichte die Bandbreite.
Renaissance und Barock
Mit der frühen Neuzeit kamen Schnallenschuhe und die ersten Absätze auf. Schuhe wurden zum Statussymbol, höfische Mode setzte auf Repräsentation, edle Materialien und Verzierungen.
18. und 19. Jahrhundert
Geschnürte Stiefeletten und elegante Damenschuhe bestimmten das Bild. Mit der industriellen Fertigung wurde Schuhwerk allmählich erschwinglicher und einheitlicher in der Größe.
Was das für deine Auswahl bedeutet
Lege zuerst die Epoche deiner Darstellung fest, dann ergibt sich die passende Schuhform fast von selbst. Eine geordnete Übersicht findest du in unserem Bereich Schuhe nach Epoche.